Was ist Ergotherapie?


Ein ganzheitliches Heilmittel!
Sie wird auf Verordnung des behandelnden Arztes durchgeführt.
Die Heilmethode befasst sich mit der gesamten gesundheitlichen Situation des Patienten, sei es im körperlichen, psychischen oder kognitivem Bereich, um eine größtmögliche Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit  in  Alltag,  Beruf oder  in  der  Freizeit  zu  
erreichen.

Wer  wird  ergotherapeutisch  behandelt?
Kranke und behinderte Menschen jeden Alters mit Störungen im:
Psychosozialen  Bereich:  Patienten  mit  verschiedenen  psychischen Störungen. Zum  Beispiel  im  Bereich  psychosomatische  
Erkrankungen,  Angststörungen,  Depressionen,  Suchterkrankungen,  
gerontopsychiatrischen  Erkrankungen,  Kinder und  
Jugendpsychiatrische  Erkrankungen.

Geriatrischen Bereich: Ältere Menschen  mit akuten und chronischen Erkrankungen  aus  den  Fachgebieten  der  Neurologie,  Orthopädie, Chirurgie,  Psychiatrie  und  Inneren  Medizin.  Krankheitsbilder  sind, zum  Beispiel  Herzinfarkt,  Schlaganfall,  Demenz,  Diabetis  mellitus, Krebserkrankungen,  Parkinson.

Orthopädischen,  traumatologischem  und  rheumatologischem  
Bereich: Patienten mit Störungen im Bewegungsapparat, z.B. Amputationen, traumatischen und  degenerativen  Störungen  der  oberen  und  unteren  Extremität und  der Wirbelsäule,  
Erkrankungen  des  rheumatischen  Formenkreises.

Neurologischem  Bereich:  Menschen  mit  Erkrankungen  des  
Zentralnervensystems und peripheren Nervensystems, z.B. 
Schlaganfall, Tumore, Multiple Sklerose, Parkinson, entzündliche 
Erkrankungen des Gehirns,  Schädelhirntrauma,  Querschnittslähmungen,   periphere Lähmungen,  Polyneuropathie, degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems.

Pädiatrischen  Bereich:  Kinder und Jugendliche  mit körperlichen, 
geistigen und seelischen Entwicklungsrückständen oder Behinderungen, Störungen  und  Ausfällen  des  Bewegungsapparates,  Störungen  der Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen, Verhaltensstörungen in  Form  von  übermäßiger  Angst, 
 Aggression,  Abwehr,  Passivität oder Hyperaktivität.

Ziele  der  Ergotherapie:
Verlerntes wieder erlernen

Verbesserung der Selbständigkeit,  Lebensqualität und Teilhabe  am gesellschaftlichen  Leben.  
Wiederherstellung von Gelenk-und  Muskelfunktionen.  
Verbesserung  kognitiver  Funktionen.  
Verbesserung von Grundarbeitsfähigkeiten.  Schmerzlinderung.
Verbesserung sensomotorischer  Fähigkeiten.  Verbesserung 
schulischer  Leistungen, etc.